Selbstgemachte Griffschale

Ich war, seit meine Werkzeugtruhe fertiggestellt ist, auf der Suche nach einer Lösung für die seitlichen Tragegriffe. Die im Handel verfügbaren Griffe gefielen mir aber nicht. Angeregt durch Paul Sellers habe ich mir nun kurzerhand selbst Griffe aus Nußbaum hergestellt:

Reste von einer Arbeitsplatte – hier der Ausschnitt des Spülbeckens – werden längs aufgesägt (rip sawing).
Zwei 14cm lange Stücke davon verwende ich für die Griffe.
Den innenliegenden Eingriff habe ich mit dem Hohleisen ausgestemmt.
Hier werden die Außenseiten mit dem Stemmeisen bearbeitet. Ich habe bei diesem Arbeitsgang so viel Material wie möglich entfernt um bei dem nachfolgenden Schritt weniger Arbeit zu haben.
dann wird geraspelt und geschliffen…
und schon ist die erste Griffschale fertig.
Ja, das gefällt mir. Und es langt sich auch gut an. Funktional, kostengünstig und schön.

Die Befestigung an der Truhe war dann noch ganz schön tricky. Ich hatte nicht genau genug gemessen, wie weit die Schraube in das Material eindringen muß. Hier ist vorbohren und die richtige Tiefe messen, wirklich entscheidend. Es gesteht die Gefahr, dass beim Eindrehen der Schraube das Holz aufplatzt. Ich habe lieber nochmal die Schraube entfernt und nachgebohrt. Jetzt passt es!

Zinken ausstemmen

Weiter gehts mit dem Bau des Wildbienenhauses. Den Arbeitsschritt des Austemmens der Zinken wollte ich im Freien auf meiner römischen Hobelbank erledigen. Das Wetter hat leider nicht mitgespielt und ich habe mich ein wenig gedulden müssen. Eine wunderbare Ausgangslage für die eine oder andere Achtsamkeitsübung!

Die Zinken sind ja im letzten Arbeitsschritt bereits eingesägt und benötigen jetzt noch eine exakte Markierung auf beiden Seiten. Ich nenne dies den Zinkengrund, oder kurz Grund.

Foto der Ausgangslage. Die Zinken sind eingesägt. An der Kante ist schon die Markierung wie tief ich ausstemmen muß.
Mit Lineal und meinem Markierungsmesser ziehe ich den Zinkengrund. Dies ist die Außenseite! Auf der Rückseite ziehe ich eine durchgehende Markierungslinie, weil diese Markierung später innen liegt und nicht sichtbar ist
uuups, da bin ich ein wenig über das Ziel hinausgeschossen. Hilfreich ist hier: Mit der Messerspitze erstmal die Endpunkte zu markieren und erst dann die Linie zu ziehen.

Das waren die vorbereitenden Schritte. Jetzt geht es ans Austemmen. Ich habe Maß genommen, ein 16mm und ein 10er Stemmeisen und einen Hammer bereitgelegt.

Erst sanft senkrecht, dann schräg von vorne das unerwünschte Material rausarbeiten.
bis zur Mitte der Brettstärke. Dann von der anderen Seite im gleichen Stil arbeiten.
Eine fertige Seite!

Das wars für heute. Für die eine Seite habe ich ca. 1,5h benötigt. Diesen Vorgang nochmal für die andere Seite wiederholen und dann gehts weiter mit den kurzen Seitenteilen.

Die ausgestemmten Ecken.

Finden nicht suchen

Da ich gerade immer wieder Gespräche führe, die dieses Thema berühren, befasse ich mich in diesem Blogpost mit dem Finden.

Die Übungen der Achtsamkeit bringen mich dazu, dass ich Zuordnungen, die ich früher relativ automatisch getroffen habe, nun genauer betrachte und abwäge und häufig komme ich zu ganz erstaunlichen Ergebnissen. Ich finde für mich stimmigere Zuordnungen. Eine Entscheidung abzuwägen und nicht unüberlegt Entscheidungen zu treffen, hat nun viel mehr Raum, ohne das ich deshalb gestresst bin. Keineswegs empfinde ich dies als problematische Entscheidungslosigkeit, sondern ich treffe mit Bedacht und oft sehr genau auf die Situation passende Entscheidungen. Und es macht mir nichts aus, wenn ich noch unentschlossen bin. Dann benötigt etwas in mir, was mir noch nicht klar ist, noch Raum und Zeit.

Darum berührt mich dieser Text von Pablo Picasso sehr:

„Ich suche nicht – ich finde.

Suchen – das ist das Ausgehen von alten Beständen und ein Finden-Wollen von bereits Bekanntem im Neuen.

Finden – das ist das völlig Neue!

Das Neue auch in der Bewegung.

Alle Wege sind offen, und was gefunden wird, ist unbekannt.

Es ist ein Wagnis, ein heiliges Abenteuer!

Die Ungewissheit solcher Wagnisse können eigentlich nur jene auf sich nehmen, die sich im Ungeborgenen geborgen wissen, die in die Ungewissheit, in die Führerlosigkeit geführt werden, die sich im Dunkeln einem unsichtbaren Stern überlassen, die sich vom Ziele ziehen lassen und nicht – menschlich beschränkt und eingeengt – das Ziel bestimmen.

Dieses Offensein für jede neue Erkenntnis im Außen und Innen: Das ist das Wesenhafte des modernen Menschen, der in aller Angst des Loslassens doch die Gnade des Gehaltenseins im Offenwerden neuer Möglichkeiten erfährt.“

Pablo Picasso

Ab und an spüre ich die Passung und die Stimmigkeit. Genauso bemerke ich, wenn ich mir selbst ganz wenig Raum gebe. Dies versuche ich als Hinweis zu nehmen, wieder in die Stille zu gehen und zu üben.

Bild von Kaylin Art

Schwalbenschwanzverbindungen am Rahmen

Es geht weiter! Seit dieser Woche bin ich wieder so beweglich, so das es möglich ist, wieder am Wildbienenhaus weiterzuarbeiten. Da geht es mir gleich so viel besser.

Ich war noch nicht ganz fertig, das Holz für den Rahmen zu dimensionieren. Die vierte Seite war noch auf Dicke zu hobeln und die Enden aller vier Seiten sind nun winklig und die Länge stimmt auch.

Jetzt gehts weiter mit den Schalbenschwanzverbindungen. Hierzu habe ich ein Muster hergestellt und die Zinken an den langen Seiten gesägt.

Die Schablone. Es reicht jede zweite Markierung einzusägen…
… dann wird die Schablone umgedreht wieder mit den Zwingen besfestigt…
… und schon sind die Zinken gesägt…
— das gleiche an den anderen drei Enden und noch aufgeräumt.

Für die obig beschriebenen Arbeitsschritte habe ich an zwei Tagen, jeweil ca. 1,5 Stunden gearbeitet. Mit dem verletzten Fuß brauche ich natürlich für jeden Arbeitsschritt viel länger. Interessant ist die Selbstbeobachtung, dass ich mich gleich viel besser fühle. Egal wie lang es dauert. Egal wie schwer alles geht. Ich habe beim Arbeiten die Zeit vergessen. Auch das ich eine Orthese am Fuß habe, hat mich nicht gestört. Im Gegenteil ich habe es in diesem glücklichen Moment des kreativen Schaffens gar nichts davon gespürt.

Zufällig kam wärenddessen ein Schreiner in die Werkstatt.

Er fragte: „Machst Du Schalbenschanzverbindungen?“

Ich: „Ja!“

Er: „Das habe ich auch früher in meiner Ausbildung gemacht. Das lohnt sich nicht. Das bezahlt Dir heut keiner mehr.“

Ich: „Das ist mir egal. Ich mache es nicht wegen dem Geld, sondern wegen der Freude die ich daran habe“.

Nicht meine erste Begegnung mit Holzhandwerkern die in Ihrer beruflichen Laufbahn nichts mehr mit traditionellen Handwerkstechniken zu tun haben. Ich finde das schade.

Weiterhin habe ich eine große Begeisterung und Bewunderung für die Einfachheit und Klarheit der alten Techniken. Jeder Arbeitsgang ist nachvollziehbar und mit einfachen Werkzeugen zu realisieren. Wenn ich arbeite werde ich ruhig und klar. Diese Art zu arbeiten beruhigt meinen Geist und strapaziert meinen Körper. Danach bin ich ruhig, zufrieden und müde.

Nächste Woche werden diese nun eingesägten Zinken ausgestemmt. Dazu warte ich jetzt auf schönes Wetter. Denn ich möchte diesen Arbeitsschritt im Garten machen. Die Bilder davon schicke ich mit dem nächsten Blogpost.

Wieder in Bewegung kommen!

Nachdem ich zur Zeit durch die Verletzung nur eingeschränkt Sport machen kann, suche ich händeringend nach Möglichkeiten wieder in Bewegung zu kommen. Abgesehen davon, daß ich von ein paar Metern gehen mit den Krücken völlig abgeschossen bin, hatte ich seit der OP keine Bewegung und lag entweder im Bett oder auf dem Sofa.

Die Station in der ich dialisiere, hat ein Bettfahrrad. Bisher habe ich dieses Angebot nicht bzw. nur wenig genutzt. Da ich die Fahrten in und von der Dialyse meist mit dem Fahrrad mache, wollte ich nicht während der Dialyse schon wieder radfahren. Jetzt in der neuen Situation ist dieses Bettfahrrad ein Segen!

Bewegung während der Dialyse

Mein Orthopäde meinte gestern, dass ich auch Schwimmen gehen könnte. Das würde er machen. Ich dachte, der Arzt stellte das Risiko über den Nutzen und war verwundert. Er meinte, dass ich mit der Orthese an den Beckenrand gehen soll, und sie erst dann ablegen soll, wenn ich sitze und mich ganz sicher fühlte. Wichtig ist, dass in den nächsten Wochen die Achillessehne nur leicht belastet wird. Nächste Woche probier ich mal, ob das geht.

Bilder vom Garten im Juli 2019

Umgang mit negativen Gefühlen

Mich beschäftigt zur Zeit die Thematik, wie ich es schaffen kann, die negativen Gefühle, die damit einhergehen chronisch erkrankt zu sein, nicht zu stark werden zu lassen.

Problem ist ja, dass ich ständig mit massiven Einschränkungen und Rückschlägen konfrontiert bin und innerlich die positive Einstellung möglichst schnell wiederherstellen möchte, falls ich beobachte, daß der Unmut, die Verzweiflung, manchmal auch Panik überhand nehmen.

Konkret: Ich hatte eigentlich geplant, im August mit meiner Familie nach Ligurien zu reisen und dort Urlaub zu machen. Obwohl ich seit Januar versuche, mit meinem italienischen Schwager im Zielort eine Dialyse zu organisieren, und mit der Zusage auch konkrete und passende Termine erhalten habe, bekomme ich jetzt drei Wochen vor Antritt der Reise gesagt, dass sich die erste Dialyse um einen Tag verschiebt. Wie ärgerlich! Abgesehen davon das ich nicht die Freiheit habe, die Dialyse nach dem langen Intervall einfach um einen Tag zu verschieben, sollte ich nun Flexibilität zeigen und die ganze Urlaubsplanung um einen Tag verschieben.

Jetzt kam auch noch die Achillessehnenruptur dazu und ich habe nun entschieden auf den Urlaub zu verzichten. Meine Familie möchte natürlich nicht verzichten. Sprich: Die Umstände haben, wie so oft, dafür gesorgt, dass ich nicht am Familienleben teilhaben kann. Das erzeugt natürlich negative Gefühle wie Frust und Verärgerung und auch Wut.

Klar könnte ich jetzt gemäß dem Motto „Augen zu und durch“ trotzdem fahren. Aber in der Regel stellt sich dies schon bald als Problem dar, wenn ich die vielen Bedenken einfach in den Wind schlage und die oft negativen Auswirkungen betreffen dann wiederum mich und auch meine Familie.

Wie also am besten mit so einer Situation umgehen?

Hilfreich empfinde ich meine inzwischen sehr geliebten Achtsamkeitsübungen, die ich seit MBSR (8 Wochen Achtsamkeit) praktiziere. Durch die sanften und ruhigen Übungen wird sowohl der Körper als auch der Geist beruhigt. Dadurch komme ich oft schneller dazu, mich und meinen Gefühlszustand wahrzunehmen. Was wiederum bewirkt, das die Gefühlsregungen nicht ganz so hoch schlagen. Mein Blick für die positven Auswirkungen auf mein Leben ist wieder unverstellt! Und ich weiß inzwischen, es geht mir bald wieder besser.

Es geht letzlich darum, die Einschränkungen und Entbehrungen, den Ärger und einfach die negativen Effekte die mit der Erkrankung einhergehen wirklich so anzunehmen wie sie sind. Das hört sich gar nicht so schwer an, ist es aber!

Bild von John Hain

Apfel-, Pflaumen- und Nußbaumholz schnitzen

Ja, diese Holzarten sind wunderbar geeignet zum Schnitzen. Natürlich sind auch andere Arten geeignet. Ich möchte heute meine Produkte die ich, auch weil ich gerade wegen dem Sehnenriß fußlahm bin, heute fertig gestellt habe.

Der rechte Pfannenwender ist aus Apfelholz. Im Hintergrund meine Orthese am rechten Fuß.

Apfel-, Pflaumen- und Nußbaumholz schnitzen weiterlesen

Rückschlag durch Achillessehnenriß

Am Sonntag nachmittag habe ich bei einem Selbstverteidigungskurs eine effektive Angriffssequenz geübt und mir dabei durch eine unkoordinierte Bewegung die Achillessehne durchtrennt. Jetzt liege ich noch bis Morgen im Krankenhaus und erhole mich von dem Schrecken. Zwischenzeitlich kann ich mit Orthese und Krücken wieder laufen und sogar Treppen stellen schon kein Problem mehr dar.

Achillessehnenruptur nach OP

Auf dem Bild sieht man schön die Steristrips die die Öffnungen, die für den minimalinvasiven Eingriff nötig sind, steril verschließen. Ansonsten sieht man nur die leichte Schwellung zwischen den beiden Öffnungen.

Rückschlag durch Achillessehnenriß weiterlesen

Sommerzeit und Stomaprobleme

Ich bin ja noch immer in meinem ersten Jahr nach der Stomaanlage. Und bisher komme ich sehr gut zurecht mit der Versorgung meines Stomas. So und jetzt kommt das Aber:

Zwei Themen sind jetzt bei der momentanen Hitze so richtig heftig geworden. Als erstes habe ich festgestellt, dass ich eine Mindesttrinkmenge an Wasser trinken muß, damit es mir gut geht. Immer wieder war der Blutdruck unter 100/60! Das ist für mich völlig untypisch. Durch die Nierenerkrankung hatte ich in der Vergangenheit eher mit zu hohem Blutdruck zu tun und mußte Blutdrucksenker einnehmen. Der Zusammenhang mit der Stomaanlage ist eindeutig.

Sommerzeit und Stomaprobleme weiterlesen

Ein Plan für das Wildbienenhaus

Heute mache ich einen Pausentag. Dazu gehört für mich vor allem eine bewusste Tagesgestaltung und eine oder mehrere Achtsamkeitsübungen.

Nachdem ich mich gestern nicht an den Zuschnitt des Holzes für das Wildbienenhaus getraut habe, ist mir klar geworden, dass ich noch keinen genauen Plan hatte. Dies habe ich heute morgen nachgeholt.

Ein Plan für das Wildbienenhaus weiterlesen

Römische Hobelbank nach Jakob Thomsen

Heute habe ich, angeregt durch den wunderbaren Blog des Tischlermeisters Jakob mein Bankerl (ich habe auch von einem Rauschbankerl geschrieben) kurzerhand als Hobelbank verwendet.

Mein Bankerl im Einsatz als Hobelbank.

Ich kann jetzt also gemütlich vor dem Haus sitzen und eine gepflegte halbe Bier trinken, oder meiner Leidenschaft für das Holzhandwerk nachgehen.

Römische Hobelbank nach Jakob Thomsen weiterlesen

Zwiebelzopf

Meine diesjährigen Zwiebeln

Das ist große Freude! Die geernteten Zwiebeln sind schon zwei Tage auf dem Beet angetrocknet und dann habe ich daraus einen Zopf geflochten. Bald hängt der Zwiebelzopf in meiner Küche und immer wenn ich eine Zwiebel benötige, drehe ich mir eine ab! Große und kleine Zwiebeln sind abwechselnd angeordnet. So kann habe ich immer die Zwiebel zur Hand, die ich gerade benötige.

Facebookmitarbeiter missbraucht meinen Account

Ich bin entsetzt! Damit bin ich nicht einverstanden!

Der Mitarbeiter von Facebook, der den Auftrag hatte, eine App zu überprüfen, mit der ich Inhalte auf meine Facebook-Page autoposten kann, veröffentlicht ohne mein Wissen eine eindeutig pornografische Abbildung auf meinem Blog!

Facebook missbraucht meinen Zugang
Screenshot des Vorfalls einen Tag nach dem Review (20.06.2019 um 17:00 Uhr)

Also zuallerst an meine Leser: Das war nicht von mir. Ich distanziere mich und verlange von Facebook mindestens eine Entschuldigung, besser eine Entschädigung für den entstandenen Imageschaden.

Für die Leser, die den Beitrag nicht gesehen haben, zeige ich hier einen stark verkleinerten Screenshot des Vorfalls. Schließlich möchte ich nicht selbst auch noch dazu beitragen, so einen Mist in die Welt zu tragen.

Facebookmitarbeiter missbraucht meinen Account weiterlesen

Bohnengestell 2019

Wieder ist ein Jahr vergangen. Letztes Jahr habe ich über meine Kletterhilfe für die Stangenbohnen berichtet. Da ich die Fruchtfolge beachte, haben die Bohnen dieses Jahr einen neuen Platz im Garten bekommen und somit auch ein neues Gestell.

Foto des Bohnengestells 2019
Stabile Pfosten an den Enden. In der Mitte schlanke Kletterhilfen für die Bohnen.

Bohnengestell 2019 weiterlesen

Regenradar im Garten

Ein Blick in den Garten reicht aus, wenn Du wissen willst ob es heute regnen wird. Das ist mein immer aktuelles und verfügbares Regenradar. Einfach nur kurz schauen und dann den Regenschirm mitnehmen. Nix Internet und Handy. Einfach so!

Ringelblume kurz bevor es regnet

Das finde ich prima. Eine Pflanze die spürt, dass es bald regnen wird. Sie macht die Blütenköpfchen zu, damit diese nicht durch den Regen verletzt werden. Scheint die Sonne wieder, macht die Pflanze die Blüten wieder auf.

Regenradar im Garten weiterlesen

Die Idee für ein Wildbienenhaus

Diese Tage beginne ich ein neues Projekt. Die verschiedenen Hölzer mit Bohrungen und die Pakete mit Bambusröhren sollen einen trockenen und geschützten Ort bekommen.

Die seit 3 Jahren entstandenen Elemente. Die verschlossenen Löcher sind bewohnt. Noch gibt es wenig Schutz vor Wetter und pickenden Vögeln.

Ich habe vor, diesen Elementen einen Rahmen zu geben und natürlich weitere Wohnstätten hinzuzufügen. Außerdem soll das Ganze geschützt vor Spechten sein, die gerne vorbeikommen und die Röhren aufpicken. Das hilft meinen Wildbienen natürlich nicht. Ich werde hierzu einen Rahmen machen, der mit einen Drahtgitter bespannt ist. Dieser Rahmen soll Schutz vor den Räubern bieten und kein Hindernis für die Insekten sein.

Gerade suche ich das Material für den äußeren Rahmen zusammen. Dieser soll gezinkt sein und oben wird ein Dach, welches mit alten Falzziegeln gedeckt ist, vor Regen schützen.

Die Oberteile des Rahmens habe ich vorgestern an der Bandsäge aufgesägt und mit Knochenleim verleimt.

Ich liebe es Leimholz selbst herzustellen. Die gespiegelte Maserung nach dem Verleimen höre ich direkt rufen „mach mit glatt“ oder auch „hoble mich“. Da freue ich mich schon darauf.

Die Idee für ein Wildbienenhaus weiterlesen

Infostand der IG Dialyse am Tag der Organspende in München

Am ersten Juni war wieder Tag der Organspende. Mitglieder der Selbsthilfegruppe der IG Dialyse in München hatten in der Neuhauser Straße einen Infostand aufgebaut und standen Interessierten für Gespräche zur Verfügung.

Mitglieder der Selbsthilfe Nierenkranke München hinter dem Infostand

Infostand der IG Dialyse am Tag der Organspende in München weiterlesen

Ein Tisch wird wieder rund 3

Nachdem auch die letzte Leiste verleimt und der Leim durchgehärtet ist, kann ich weitermachen. Ich habe mich entschieden, die leichte Schräge, die durch meinen Hobelfehler entstanden ist, beizubehalten. Nichts ist perfekt!

Nach dem Hobeln ist die leichte Neigung gar nicht mehr so stark. Das bleibt so!

Ein Tisch wird wieder rund 3 weiterlesen

Schlichten, schleifen und ölen der Bankplatte und der Füße

Während der Trockenphasen der runden Platte habe ich die Platte meines Bankerls geglättet. Ich habe dazu den sonnigen Tag genutzt und im Freien gehobelt.

Spuren des Schrupphobels nach der groben Vorarbeit damit.

Schlichten, schleifen und ölen der Bankplatte und der Füße weiterlesen