Wildbienenhaus verleimt!

Gestern habe ich weiter an meinem Wildbienenhausprojekt gearbeitet. Nachdem ich am Vortag der äußere Rahmen fertig wurde, hatte ich große Freude an der Vollendung der Arbeit. Wie geplant habe ich die Fachböden schon dimensioniert und so stellte ich mich der Herausforderung diese nun in die Seiten einzupassen. Hierzu musste ich entsprechende Nuten fräsen. Mit der Oberfräse zu arbeiten, finde ich tricky. Schnell geht die Kontrolle verloren. Wichtig ist, vor dem tatsächlichem Fräsvorgang zu überlegen, an welche Seite die Maschine anschlagen soll.

Die Leiste rechts ist der Anschlag. In eine Richtung bockelt der Fräsvorgang. Hier z.B. habe ich die zweite Fräsung von innen nach außen gefräst. Hierzu wird der Fräser eingetaucht.

Wichtig ist im zweiten Arbeitsgang, den Anschlag auf die andere Seite zu versetzen.

hier sind die Nutzen auf dem Seitenteil schon fertig!
Und hier auch die andere Seite!

Nachdem nun alle Nuten gefräst waren ging es weiter. Zuerst habe ich überprüft, ob sich die Einzelteile trocken zusammenstecken lassen. Da dies problemlos ging, habe ich mich gleich ans Verleimen gemacht. Dabei bin ich ordentlich ins Schwitzen gekommen. Leider war ich allein und habe im Eifer des Geschehens keine Bilder gemacht.

Das fertige Wildbienenhaus

Klar, jetzt geht die Arbeit erst richtig los. Das im Moment viel zu große Haus schreit förmlich nach weiteren Elementen aus Holz und Pflanzenstängeln. Nachdem sich in letzter Zeit immer wieder ein Specht, oder waren es mehrere?, an der leckeren Nahrung bedient hat, werde ich noch einen Rahmen machen, der mit einem Gitter bestückt sein muß. Nur Insekten dürfen rein ins Haus!

Auch die Ziegel auf dem Dach, sind bis jetzt nur so eine Idee. Ich fände auch hölzerne Schindeln sehr schön. Mal sehen ob ich ein astfreies Stammstück aus Lärche oder Fichte finde um daraus Schindeln zu spalten. Auf alle Fälle benötigt das Haus ein Dach um den kostbaren Inhalt zu schützen.

Gerade hat sich der erste „Bewohner“ meines Wildbienenhauses gezeigt.

kleine Biene – großes Glück!

Schwalbenschwanzverbindungen am Rahmen

Es geht weiter! Seit dieser Woche bin ich wieder so beweglich, so das es möglich ist, wieder am Wildbienenhaus weiterzuarbeiten. Da geht es mir gleich so viel besser.

Ich war noch nicht ganz fertig, das Holz für den Rahmen zu dimensionieren. Die vierte Seite war noch auf Dicke zu hobeln und die Enden aller vier Seiten sind nun winklig und die Länge stimmt auch.

Jetzt gehts weiter mit den Schalbenschwanzverbindungen. Hierzu habe ich ein Muster hergestellt und die Zinken an den langen Seiten gesägt.

Die Schablone. Es reicht jede zweite Markierung einzusägen…

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