Tagesausflug nach Zwiesel

Ich habe mich gestern der Ilco Selbsthilfegruppe der Stomaträger zu einen Tagesausflug nach Zwiesel angeschlossen. Geleitet von Frau Hammermeister fuhren 17 Menschen aus München mit dem Reisebus in den Bayerischen Wald.

Bevor wir den ersten Programmpunkt erkunden konnten, trafen wir unseren Reiseführer Toni Bernreiter. Er stellte sich kurz vor und schilderte sehr lebendig die Entwicklung des kleinen Grenzdorfes Batzelreuthen zum königlichen Glashüttenstandort Ludwigstal.

Erste Station: Vor der Herz-Jesu Kirche in Ludwigsthal trafen wir unseren Reiseführer Toni Bernreiter

Der erste Eindruck im Inneren der Kirche ist ohne elektrische Beleuchtung sehr dunkel. Herr Bernreiter führte uns sehr behutsam in den Eingangsbereich und ließ uns Zeit uns an die Dunktelheit zu gewöhnen, um so die architektonische Dramaturgie des Gebäudes unmittelbar zu erleben.

Im Inneren ist die Kirche wunderschön bemalt

Wenn Herr Bernreiter dann die Beleuchtung der Kirche einschaltet, erstrahlt die renovierte Kirche und zeigt Ihre außerordentlich schöne Innenausstattung im Detail. Der Maler Franz Xaver Hofstötter hat hier einige Jahre unrezensiert und kreativ gearbeitet und wir konnten den Übergang vom neugotischen Stil zum Jugendstil an den üppigen farbigen Malereien der Kirche bewundern.

Die Landschaftsbühne in Frauenau

Nach der Mittagspause mit solider bayerischer Küche im Gutsgasthof Frauenau fuhren wir zum Glasmuseum Frauenau welches sich schon bei der Anfahrt durch die Gläsernen Gärten eindrucksvoll ankündigt.

Impression der gläsernen Gärten inmitten des kleinen Ortes

Geführt durch unseren versionierten Begleiter Toni Bernreiter der die vielfältigen Themenbereiche der Entstehung und der Ausstellungen des Glasmuseums beschrieb, wurde schnell klar, dass wir hier mit einer mannigfaltigen Sammlung konfrontiert sind.

Assoziation einer Teilnehmerin: „Palmkätzchen aus Glas“

Unendlich viele gläserne Exponate aus vielen Epochen und Kulturen, milchiges Glas welches bei der Herstellung mit Knochen versetzt wurde, applizierte Glasobjekte, die vielfältigen Werkzeuge, Formen und Maschinen, die zur Herstellung des Glases verwendet wurden, werden gezeigt.

Mich hat besonders der Zusammenhang begeistert, dass heutige, aktuelle Produkte durch die sogenannte „Studioglasbewegung“ beeinflußt sind, der eine eigene Abteilung im Museum gewidmet ist.

So ganz nebenbei ergaben sich in der Gruppe ganz ungezwungen genug Gelegenheiten, sich über das Leben mit dem Stoma auszutauschen. Ein gelungener und sinnvoller Ausflug. Ein förderwürdiges Engagement der hier ehrenamlich tätigen. Allen voran der Planung und Durchführung der Gruppenleitung Frau Hammermeister und Frau Brigitte Albrecht, denen für Ihre Leistung jede Menge Anerkennung zusteht.

Und nicht zu vergessen: „Ein herzliches Dankeschön für die gelungende Führung Herr Bernreiter!“. Hoffentlich sehen wir uns bald wieder, vielleicht bei einer der vielfältigen Veranstaltungen Ihres Vereins? Eine Fledermauswanderung, oder eine Kunstausstellung im unterirdischen Zwiesel? Wer weiß?

Mit dem Gefühl unbedingt bald wiederzukommen bin ich müde und voller wundervoller Eindrücke wieder nach Hause zurückgekehrt.

Rückschlag durch Achillessehnenriß

Am Sonntag nachmittag habe ich bei einem Selbstverteidigungskurs eine effektive Angriffssequenz geübt und mir dabei durch eine unkoordinierte Bewegung die Achillessehne durchtrennt. Jetzt liege ich noch bis Morgen im Krankenhaus und erhole mich von dem Schrecken. Zwischenzeitlich kann ich mit Orthese und Krücken wieder laufen und sogar Treppen stellen schon kein Problem mehr dar.

Achillessehnenruptur nach OP

Auf dem Bild sieht man schön die Steristrips die die Öffnungen, die für den minimalinvasiven Eingriff nötig sind, steril verschließen. Ansonsten sieht man nur die leichte Schwellung zwischen den beiden Öffnungen.

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