Alternative zu Google Maps

Ich hatte ja im letzten Artikel beschrieben, welche Suchmaschinen wir alternativ zur Google Suchmaschine verwenden könnten. Um dies zu testen habe ich eine der genannten Suchmaschinen als Standard in meinem Browser definiert. Das ging auch gleich so gut, dass ich vorerst diese Suchfunktion nutze und nicht die GoogleSuche.

Im laufe der Zeit fiel mir aber auf dass bei der Suche nach einer Adresse nicht wie gewohnt auf GoogleMaps verwiesen wird. Das macht Google schon wirklich gut!

Aber auch hier gibt es Alternativen.

Bei Openrouteservice.org fand ich genau was ich meistens suche. Ich will mit dem Fahrrad an ein bestimmtes Ziel kommen. Deshalb gebe ich zwei Standorte ein (Startpunkt und Ziel) und dann erhalte ich eine Karte mit dem Vorschlag der Route, incl. einem Höhenprofil

und weiteren detaillierten Angaben der Route.

In der Suchmaschine gibt es allerdings darauf keinen Link, weshalb ich mir ein Lesezeichen für die Kartensuche angelegt habe.

Alternativen zu Google

Sowohl Qwant aus Frankreich

Qwant

 

 

 

als auch Startpage aus den Niederlanden

Startpage

 

 

 

sind solide europäische Alternativen zu Google.

Genauso wie sich innerhalb von 10 Jahren Google einen festen Platz in den Köpfen der Leute erobert hat, kann sich ebenso schnell dazu eine Vielfalt entwickeln, wenn viele Menschen alternative Suchmaschinen verwenden.

Beide Suchmaschinen lassen sich in den Browser mit wenigen Klicks integrieren und speichern keine Suchverläufe.

Ringelblume schließt den Kopf, um sich vor Regen zu schützen

Gelbe Ringelblume kurz bevor es regnet

Das finde ich prima. Eine Pflanze die spürt, dass es bald regnen wird. Sie macht die Blütenköpfchen zu, damit diese nicht durch den Regen verletzt werden. Scheint die Sonne wieder, macht die Pflanze die Blüten wieder auf.

Ein Blick in den Garten reicht aus, wenn Du wissen willst ob es heute regnen wird. Das ist sozusagen ein lokales Regenradar. Einfach nur kurz schauen und dann den Regenschirm mitnehmen.

Stangenbohnen oben angekommen

Noch blühen sie nicht, unsere Bohnen, aber ordentlich wachsen tun sie.

In meinem ersten Artikel habe ich über das Gestell berichtet und Bilder gezeigt.

Jetzt haben die Bohnen sich schon ordentlich hoch gearbeitet.

An den dicken Stangen tun sie sich sichtbar schwerer hoch zu kommen. Das ist natürlich durch den größeren Durchmesser bestimmt. Die Pflanze muß für eine Umrundung der Stange einfach länger wachsen. Außerdem tut sie sich schwerer, wenn der Leittrieb durch einen Windstoß die Haftung verliert und ein neuer Versuch von weiter unten aus gestartet wird.

Wir haben dieses Jahr dickere Stangen verwendet, weil uns letztes Jahr das ganze Gerüst durch die große Last zusammengebrochen ist. Dann lagen die schönen Bohnen am Boden und man konnte auch nicht mehr an die Pflanze gelangen um zu ernten. Es lohnt sich also ein wenig stabiler zu bauen!

Ich bin gespannt wie lange es jetzt dauert, bis wir die ersten Bohnen ernten können.

Simshobel Stanley 10 1/2

Neuerwerbung:

Stanley 10 1/2, Die Originalgriffe waren nicht mehr vorhanden. Die abgebildeten sind welche die ich selbst aus Kirschholz hergestellt habe.

Der hintere Griff war leider defekt und nicht mehr original. Daher habe ich dem ca. 120 Jahre alten Hobel nun neue Griffe aus Kirschholz verpasst. Den originalen vorderen Griff aus Rosenholz hebe ich erst mal auf. Ich finde es einfach schöner, mit zwei gleichen Griffen zu hobeln. Der original Griff ist auch einen Tick kleiner und für mich nicht so gut zu greifen.

Dieser Hobel wird für Absätze und Stufen verwendet. Grobe Vorarbeit mit Zinkensäge und Stemmeisen und dann kann damit das letzte Finish angehobelt werden. Allerdings nur mit der Holzfaser und bei sauberen Faserverlauf. Quer zur Faser geht nur mit Einschränkung, bzw. von beiden Seiten, oder mit einer Zulage, um Ausriß am Ende des Absatzes zu verhindern.

Löffelrohlinge – Feinbearbeitung mit dem Schnitzmesser

Ich habe heute einen trockenen Löffelrohling von einer Schnitzaktion des letzen Jahres gefunden. Der war beim Aufräumen in einer Kiste gelandet.

Der Rohling ist auch Bergahorn. Jetzt nachdem das Holz getrocknet ist, geht das Schnitzen so richtig schwer. Es wird nur wenig Material mit einem Schnitt abgenommen und nach kurzer Zeit tut mir der Daumen weh.

Der Löffelstiel hat sich wärend des Trocknens verzogen. Die hellen Stellen zeigen die Schnitzspuren die gerade entstanden sind. Ich finde, man erkennt sehr gut die Biegung an dem Rest, der noch am oberen Ende des Griffs anhängt und die Begradigung durch den einseitigen Abtrag entstanden ist.

Demnächst hole ich meine Löffelmesser und mache mich an die Kehlung der Laffe. Daüber berichte ich dann.

 

 

Gestell für Bohnen

Letzes Jahr sind die Gestelle für die Bohnen durch das Gewicht der Pflanzen und wegen des starken Windes direkt umgefallen. Das soll dieses Jahr anders sein.

Die Pfosten in den Boden zu treiben war ziemlich fies. Erst mit einem kurzem Pflock ein Loch in den Boden treiben, dann den hohen Pflock einsetzen und auf die Leiter.

Dreieinhalb Meter lange Pfosten die einen halben Meter in den Boden getrieben sind. Das müsste halten!

 

Neuanfang

Liebe Freunde der Grünholzwerkstatt,

ich habe Ende 2017 entschieden, keine öffentlichen Aktionen und Ferienprogramme rund um das Thema Grünholzbearbeitung mehr anzubieten. Vor allem gesundheitliche Gründe führten zu dieser Entscheidung.

Für mich selbst werde ich weiterhin kleine Projekte mit Grünholz realisieren und ich werde Sie mittels dieses Blogs daran teilhaben lassen.

Michael Göbl