Zitronenfalter, Buchfink, Ameisen…

Jetzt ist Aufmerksamkeit gefragt. Mein täglicher Spaziergang ist im Moment wahrlich eine große Freude. Die zunehmende Wärme und genug Regen bringen neues Leben in der Natur hervor. Ich liebe es.

Der erste Frühlichsbote flattert lautlos durch den Wald. Ein Zitronenfalter fliegt erstaunlich leicht, obwohl er gegen die Windböhen anfliegt, die immer wieder aufkommen. In der kurzen Zeit die er uns auf unserem Spaziergang begleitet, legt er eine Strecke von 200m zurück. Vermutlich kommt er pro Tag jetzt auf einige Dezikilometer weit, bis ein Partner gefunden ist.

Blauer Himmel, gleissende Sonne, ein warmes Plätzchen, die duftende Winterwiese machen mit glücklich

Auch Ameisen sind schon wieder aktiv. Ich habe ein Video gemacht von dem Gewimmel.

Ulmen blühen jetzt und auch Weiden. Unter einer blühenden Weide stehen und die Bienen beobachten die dort Pollen sammeln. Eine blühende, brummende Glücksglocke.

Abgesehen von diesem wunderbaren Frühlingsgeschehen geniesse ich auch die Kargheit des Winterwaldes. Ein Baumstumpf der schon viele Jahrzehnte der Witterung ausgesetzt ist lässt einen Blick ins innere der Holzstruktur zu.

Nur im fortgeschrittenem Verrottungszustand sichtbar: Äste die sich duch den ganzen Stamm hindurch ins Zentrum des Stammes recken. Schon als der Baum ein Jährling war, haben sich diese Zweige entwickelt. Später waren sie ganz von vertikalen Holzfasern umgeben, die nun verrottet sind.

Mit ein wenig Phantasie ist es Möglich die Struktur im Inneren des Fichtenstammes zu visualisieren.

Tief im Wald

Kurz nach dieser schönen Pause habe ich ein Buchfinkpaar beobachtet. Das Männchen mit einer blauen Haube. Eine sehr erfreuliche Begegnung.

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