Die Idee für ein Wildbienenhaus

Diese Tage beginne ich ein neues Projekt. Die verschiedenen Hölzer mit Bohrungen und die Pakete mit Bambusröhren sollen einen trockenen und geschützten Ort bekommen.

Die seit 3 Jahren entstandenen Elemente. Die verschlossenen Löcher sind bewohnt. Noch gibt es wenig Schutz vor Wetter und pickenden Vögeln.

Ich habe vor, diesen Elementen einen Rahmen zu geben und natürlich weitere Wohnstätten hinzuzufügen. Außerdem soll das Ganze geschützt vor Spechten sein, die gerne vorbeikommen und die Röhren aufpicken. Das hilft meinen Wildbienen natürlich nicht. Ich werde hierzu einen Rahmen machen, der mit einen Drahtgitter bespannt ist. Dieser Rahmen soll Schutz vor den Räubern bieten und kein Hindernis für die Insekten sein.

Gerade suche ich das Material für den äußeren Rahmen zusammen. Dieser soll gezinkt sein und oben wird ein Dach, welches mit alten Falzziegeln gedeckt ist, vor Regen schützen.

Die Oberteile des Rahmens habe ich vorgestern an der Bandsäge aufgesägt und mit Knochenleim verleimt.

Ich liebe es Leimholz selbst herzustellen. Die gespiegelte Maserung nach dem Verleimen höre ich direkt rufen „mach mit glatt“ oder auch „hoble mich“. Da freue ich mich schon darauf.

Ein Reer-Babyflaschenwärmer und ein selbstgemachter Pinsel aus Lindenbast. Perfekte Infrastruktur um Heißleim zu erzeugen und zu verarbeiten.

Den Pinsel stelle ich nach dem Leimen in ein zweites Glas mit Wasser. Und das mit dem Leimrest gefüllte Marmeladenglas lasse ich eintrocknen. Ein wenig Wasser aus dem Pinselglas ins andere Glas und den Wärmer eingesteckt, schon erwärmt sich die Masse und ich kann wieder verleimen. Die Vorbereitung des Leimes dauert ca. 5 Minuten.

Die fertig verleimten Oberteile des Rahmens.

Die fertig verleimten Oberteile des Rahmens.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.