Wildbienenhaus – Rahmen gezinkt!

Zwei Seiten des Rahmens habe ich ja schon mit den Schalbenschwänzen versehen. Heute mache ich mich an die zwei alternierenden Seiten und vervollständige damit die Verbindungen des äußeren Rahmens.

hier habe ich mit Bleistift die Zinken auf das Gegenstück übertragen

Der Bleistift ist frisch gespitzt und ich habe beim Anzeichnen darauf geachtet das die Kanten fluchten. Wichtig ist auch die zwei Teile zu markieren. Ich numeriere die Teile auf der Rückseite:

und weiß dann später welches Teil mit welchem zusammengehört
Auf der Innenseite ist die Tiefe des Einschnittes durchgängig markiert. Das sieht man nach dem Zusammenfügen nicht mehr. Jetzt genau am Bleistiftstrich und auf der richtigen Seite gesägt. Die Säge muß dabei senkrecht gehalten werden. Es ist wichtig sich zu vergewissern, welche Teile weg müssen, und welche bleiben sollen.
dann wird wieder von beiden Seiten ausgestemmt und geputzt.
Und schon gehen die beiden Teile zusammen. Beim Zusammenfügen höre ich wenn sich der Sound beim Klopfen zu dumpf anhört. Dann ziehe ich nochmal auseinander und sehe an den Druckstellen, wo es hakt.

Das wirkt kompliziert, ist aber aus meiner Sicht, vorausgesetzt das jeder Arbeitsschritt exakt ausgeführt wird, easy. Und total befriedigend. Ich bin immer wieder sehr glücklich wenn die Verbindung nach dem Zusammenfügen schon ohne Leim fest und starr wird. Morgen noch die zweite kurze Seite dann ist dieser Arbeitsschritt erledigt.

Nun habe ich noch die Fachböden in den Rahmen einzusetzen und jetzt sieht man schon was von meinem entstehenden Wildbienenhaus.

Für diesen Arbeitsschritt habe ich, bei wunderbarem Sonnenschein, zwei Stunden im Freien verbracht eine schöne Kaffeepause eingeschoben und danach „Ligurische Pasta mit grünen Bohnen und Kartoffeln“ gegessen. Das ist ein tolles Rezept, bei dem die Bohnen, Kartoffeln und die Nudeln gemeinsam gekocht werden. Mit dem Zutaten frisch aus dem Garten ist dieses Essen einfach der Renner.

Genial schön! Eine Verbindung die dauerhaft und schön ist. Das ist Handwerkskultur und überzeugt mich.
Alle vier Seiten sind eingepasst und der Rahmen steht frei.

Das ist schon faszinierend. Aus rohen Brettern entsteht ein räumliches Gebilde, welches in sich stabil ist. Die Risse innen sind für die Fachböden die eingelassen werden. Das beschreibe ich aber dann im nächsten Post.

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