Mein Rauschbankerl entsteht!

Meine Bank, bayerisch auch Bankerl, oder Gredbank genannt, entsteht gerade. Als Gredbank bezeichnen die Bayern eine Bank die vor dem Haus steht und genau dahin kommt meine auch!

Ich beschreibe hier den Entstehungsprozess. Die Leisten für die Bankplatte habe ich an der Bandsäge auf 45 mm gesägt. Vorher die Anschlagkante mit dem Hobel begradigt, so wird der Sägeschnitt auch gerade. Ich erspare mir damit später viel Arbeit beim Hobeln der Leimkante.

Leimkante hobeln
Die ca. 2,5 Meter langen Leisten auf der Werkbank. Die Passung der Leimkanten sind schon fast angehobelt.

Rechts drei, links zwei Leisten die schon verleimt sind. Da die Bank draußen steht, zwar unter einem Dach, habe ich Kunstharzleim verwendet. Bei Knochenleim fürchte ich, dass die hohe Luftfeuchtigkeit zur Auflösung führt.
Tausend hauchdünne Spane. Ich liebe es!

Jetzt ist die Bankplatte fast fertig. Nun geht es an die Füße.

Drehen mit der Schruppröhre
grob geschruppt…
dann fein geschabt und geschlichtet…
auf der verleimten Bankplatte
und schon sind die Füße fertig! Unten im Bild habe ich den Winkel für die Bohrung in der Platte angezeichnet. Den richtigen Winkel zu finden, ist gar nicht so leicht. Außerdem verliert man durch die Schräge etwa 4 cm an Höhe der Bank. Das ist mehr, als ich nach Gefühl erwartet hatte. Sprich, die Füße müssen 5 cm länger sein, als die Bank hoch sein soll.

Demnächst geht es weiter.

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