Kritik an Mozilla

Klar verdient die Mozilla Corp. jede Menge Geld damit, welchen Suchmaschinenbetreiber sie in Ihrem Firefox-Browser-Suchfeld favorisiert. Laut Heise Online ist seit November 2017 die Googlesuche als Standardeinstellung voreingestellt.

Mich erinnert dies an den Run in den Nullerjahren, welche Internetkompanie in MS-Windows eine voreingetellte Verknüpfung auf dem Desktop ergatterte. Die Netscapes und Dotcoms dieser Zeit waren wie wild darauf hier die besten Stellen zu besetzen, um die ahnungslosen Windowsnutzer auf Ihre fragwürdigen Angebote zu lotsen.

Ich würde es sehr gegrüßen, wenn Mozilla bei der Installationsroutine die Benutzer fragen würde, welche Suchmaschine sie favorisieren. Das wäre demokratisch, würde die Benutzer und Ihre Interessen in den Vordergrund stellen.

Natürlich ist es jederzeit möglich, die default Sucheinstellungen zu ändern. Das fällt vielen Anwendern aber erst einmal gar nicht auf.

Hier eine kurze Anleitung, wie die Einstellung zum Verhalten des Browsers geändert werden:

Über das Menü des Firefoxbrowsers gehe auf |Firefox|Einstellungen| und es öffnet sich ein Tab mit den Einstellungsmöglichkeiten. Dort links in der Linkleiste den Punkt „Suche“ auswählen:

Einstellungsbereich, schon Suche ausgewählt – Erweiterung von Startpage hat die Suchmaschine schon festgelegt

In der Grafik ist nicht die Übersicht der installierten Suchmaschinen dargestellt, dass ging nicht auf meinen Bildschirm. Aber an dieser Stelle hier könnt Ihr sowohl die Einstellung zur Suchleiste, als auch zur Standardsuchmaschine ändern.

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