Schlichten, schleifen und ölen der Bankplatte und der Füße

Während der Trockenphasen der runden Platte habe ich die Platte meines Bankerls geglättet. Ich habe dazu den sonnigen Tag genutzt und im Freien gehobelt.

Spuren des Schrupphobels nach der groben Vorarbeit damit.

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Mein Rauschbankerl entsteht!

Meine Bank, bayerisch auch Bankerl, oder Gredbank genannt, entsteht gerade. Als Gredbank bezeichnen die Bayern eine Bank die vor dem Haus steht und genau dahin kommt meine auch!

Ich beschreibe hier den Entstehungsprozess. Die Leisten für die Bankplatte habe ich an der Bandsäge auf 45 mm gesägt. Vorher die Anschlagkante mit dem Hobel begradigt, so wird der Sägeschnitt auch gerade. Ich erspare mir damit später viel Arbeit beim Hobeln der Leimkante.

Leimkante hobeln
Die ca. 2,5 Meter langen Leisten auf der Werkbank. Die Passung der Leimkanten sind schon fast angehobelt.

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Holzleim ohne Microplastik

Ich habe gerade einen Beitrag in Paul Sellers Blog gelesen, in dem er sich mit dem Thema Microplastik, welches durch Holzleime in das Abwasser gespült wird, beschäftigt.

Ich bin begeisterter Leser von Pauls Blog und gerade, dass er sich mit so einem breitem Spektrum rund um das Thema „Holzhandwerk“ beschäftigt, macht seinen Blog lesenswert.

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Der Werkstattschlüssel

Diesen Schlüssel hat mein Vater hergestellt. Der Schlüssel schloß die Tür zu seiner Werkstatt. Für mich ein Reich voller Zauber und Magie. Unter anderem wurde einmal der Motor einer Isetta aufgebockt und wieder zum Laufen gebracht. Arbeitkollegen kamen vorbei und die Männer besprachen Ihre Projekte. Es entstanden unzählige Objekte, deren Entstehen ich Stück für Stück mitverfolgen konnte. Dieses Miterleben des Schaffensprozesses meines Vaters hat bei mir tiefe Spuren hinterlassen.

Selbstgemachter Werkstattschlüssel

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Neuerwerbung: Simshobel

Stanley 10 1/2, Die Originalgriffe waren nicht mehr vorhanden. Die abgebildeten sind welche, die ich selbst aus Kirschholz hergestellt habe.

Der hintere Griff war leider defekt und nicht mehr original. Daher habe ich den von 1885-1964 produzierten Hobel nun neue Griffe aus Kirschholz verpasst. Ich vermute, dies ist ein Modell welches um die Jahrhundertwende hergestellt wurde. Den originalen vorderen Griff aus Rosenholz hebe ich erst mal auf. Ich finde es einfach schöner, mit zwei gleichen Griffen zu hobeln. Der original Griff ist auch einen Tick kleiner und für mich nicht so gut zu greifen.

Dieser Hobel wird für Absätze und Stufen verwendet. Grobe Vorarbeit mit Zinkensäge und Stemmeisen und dann kann damit das letzte Finish angehobelt werden. Allerdings nur mit der Holzfaser und bei sauberen Faserverlauf. Quer zur Faser geht nur mit Einschränkung, bzw. von beiden Seiten, oder mit einer Zulage, um Ausriß am Ende des Absatzes zu verhindern.